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 NEUER MENSCH UND NEUE ERDE TEIL 2
Das Abenteuer geht weiter

Haben die Autoren mit dem ersten Teil von NEUER MENSCH UND NEUE ERDE die Basis für das grundlegende Verständnis von Erdwandel und des dringend erforderlichen Bewusstseinssprunges der Menschheit gelegt, so geben sie in dieser Fortsetzung zahlreiche vertiefende Informationen weiter, die es dem Leser leicht machen, den Wandel freudig mitzugestalten und als ganz besonderes Abenteuer zu begreifen. Die Welle rollt!


 

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Befindet die Menschheit sich aktuell innerhalb des größten Abenteuers ihrer Zeit?

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Bricht unser Weltbild wie ein Kartenhaus in sich zusammen, da es auf falschen Annahmen und veralteten Glaubens -sätzen aufgebaut ist?

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BODENSEE - HEILIGE LANDSCHAFT DER GÖTTIN

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Stirb und werde - eine schamanische Reise

Veröffentlicht am 16.02.2014

Stirb und werde - eine schamanische Reise

Ein Traum der vergangenen Nacht beschäftigt mich - geht es um das Thema SCHULD? Ich beschließe eine Schamanische Reise zu machen und räuchere den Raum, während ich Pflanzen-, Tier- und Erdhelfer zu mir rufe – natürlich auch NaAna Ne, meine Schamanenmutter, und einige andere treue Helfer. Auch ein paar Wunderlinge habe ich in einem Kreis aufgestellt - dann rassle ich mich selbst auf eine wundersame Reise. 

Reise:
Ich betrete die mir schon vertraute Wiese am Dimensionstor (einem besonderen Ort, von dem aus ich meine Schamanischen Reisen meistens beginne) und begebe mich zu einem Lagerfeuer, das sich auf der Wiese befindet. Dort stoße ich auf Wolf, Reh, Schlange und Vogelwesen, die mich freudig begrüßen. Einhorn Grace und Kojote sind auch da, halten sich aber nur am Rand auf – sogar Phönix scheint eine Runde über den Himmel zu ziehen – doch die Anwesenheit dieser drei ist nur eine Randerscheinung.

Ich begrüße alle Wesenheiten, die mich unterstützen möchten und erkläre, weshalb ich gekommen bin. Ich möchte wissen, was jetzt meine wichtigste Aufgabe ist und was der Traum der vergangenen Nacht bedeutet - auch möchte ich verstehen, wie ich mit dem Thema Schuld am besten umgehen kann. Offensichtlich möchte ich immer alles auf einmal wissen und lösen.

Meine Krafttiere verhalten sich heute erstaunlich anhänglich. Schlange kriecht in mich hinein – richtet sich in meinem Schoß auf, entlang meiner Wirbelsäule – und richtet sich über meinem Kopf auf. Reh kriecht förmlich in mein Herz hinein, Wolf kuschelt sich an meinen Vorderleib, indem er sich zwischen meine Beine setzt – das hat er noch nie getan. Das Vogelwesen teilt sich wieder in Adler und Eule auf, die sich auf meine Schultern setzen. NaAna Ne steht hinter mir und legt ihre Hände auf meine Schläfen. In mir entsteht der Eindruck, dass sie alle mich irgendwie beschützen wollen und ich frage mich, ob ich mich in Gefahr befinde.

Das Lagerfeuer wird plötzlich lebendig – prasselnd richtet sich ein Feuerwesen auf, das mich dazu auffordert, mich den Flammen hinzugeben. Ich spüre Angst, dennoch folge ich der Aufforderung und trete in die Flammen. Meine Krafttiere und NaAna Ne bleiben zurück und bilden einen Kreis um das Feuer – wir verneigen uns voreinander, dann beginnen die Flammen mich zu verbrennen. Mein Fleisch schmilzt mir von den Knochen – gruselig sieht das aus – auch meine Knochen verkohlen und werden zu Asche. Ganz zum Schluss liegt nur noch mein Schädel im Feuer, auch er wird zu Asche. Dann bin ich fort – das Feuer erkaltet, Wind kommt auf und verweht die Asche, Regen spült sie davon – Leere. Mir ist zwar bewusst, dass ich nun Teil von allem werde, was ist, und dass meine Asche sich mit allem verbindet, was es in und auf der Erde gibt, dennoch fühle ich mich irgendwie verloren. Ich bin nicht mehr da, meine Krafttiere sind fort, NaAna Ne ist verschwunden, meine ganze Geschichte existiert nicht mehr – in mir entsteht ein solcher Schmerz, dass ich heulen und schreien möchte. Die Reise kann doch nicht hier zu Ende sein – was ist das denn für eine Botschaft?

Schließlich halte ich es nicht mehr aus und beginne damit Töne aus mir herauszulassen, damit das Heulen und Schreien irgendwie einen Ausdruck findet. Meine Stimme ist zittrig und kraftlos und drückt bei weitem nicht aus, was da aus mir herausbrechen möchte, doch das Tönen tut mir gut. Halb singend, halb stöhnend, gebe ich mich dem hin, was spontan aus mir herausbricht. Währenddessen rassle ich ununterbrochen weiter – je stärker meine Emotionen werden, desto lauter rassle ich – auch das tut mir gut.

Ich werde still, etwas verändert sich – plötzlich scheine ich so etwas wie ein schwarzes Loch zu sein – das ganze Universum stürzt in mich hinein. Es ist ein unglaubliches Gefühl – es gibt mich nicht und doch fällt alles in mich hinein. Plötzlich Stille:
Ich bin ein Gänseblümchen, das sich dem Licht entgegenstreckt. Hell rahmen die weißen Blütenblättchen die kleine Sonne im Blüteninneren ein – klein, zäh, aufrecht, heilkräftig und schön, ist dieses Gänseblümchen -  nichts weiter, als ein Gänseblümchen. Getragen von der Erde, eingehüllt von Licht, Regen und Wind, wird es umsorgt und ist mit allem verbunden. Es ist ein beglückendes Gefühl nichts anderes sein oder tun zu müssen als das, was ich bin und am besten kann. Es spielt auch keine Rolle, welche Bedeutung andere mir beimessen – ich bin ein Gänseblümchen und das ist gut so.

Dann befinde ich mich wieder am Lagerfeuer im Kreis meiner Krafttiere. Auch NaAna Ne ist da und hält noch immer ihre Hände auf meine Schläfen. Ich bedanke mich bei allen und verabschiede mich. Rasselnd kehre ich ins Zimmer zurück und bedanke mich bei allen Wesenheiten, die mich auf dieser Reise begleitet haben.


 

Ich fühle mich aufgedreht und brauche unbedingt Bewegung - also packe ich Salz, Mehl und Weihrauch ein, die ich dem See als Dankesgabe bringen möchte und gehe los. Doch zunächst brauche ich Bewegung, also erklimme ich den Hügel hinter unserem Haus und führe innerlich einen Dialog mit meiner Seelenfamilie – das Erlebnis der Schamanischen Reise arbeitet in mir.

Mir wird bewusst, dass ich vor drei Jahren, als ich Familie und Heimat verließ, gestorben bin. Alles habe ich zurückgelassen und niemandem konnte ich etwas über mich erzählen, weil es mich nicht mehr gab - es war erschreckend für mich, mich so zu erleben. Diesen Schrecken durfte ich auf der heutigen Reise wiederholt erleben – diesmal jedoch sehr bewusst.

Meine Neugeburt scheint nahezu drei Jahre gedauert zu haben – plötzlich ist alles in mir, stürzt förmlich in mich hinein. Letztlich ist offensichtlich nichts anderes von mir gefordert, als dass ich die bin, die ich bin – nicht groß und nicht klein, weder bedeutend noch unbedeutend – eben einfach nur die, die ich bin.

Oben auf dem Hügel angekommen, setze ich mich auf eine Bank und blicke hinunter auf den See. Pan-Geruch umfängt mich – dankbar und glücklich atme ich ihn ein. Ein Windhauch streichelt meine Wange und ich führe einen Dialog mit Pan, der mich sehr glücklich macht, den ich aber sogleich wieder vergesse. Wichtig ist nur, dass ich Pan rieche und spüre und darum weiß, dass er bei mir ist. Ich verstreue ein wenig vom Salz-Mehl-Weihrauch-Gemisch, bedanke mich und mache mich auf den Rückweg.

Im Gras finde ich ein Rescue-Fläschchen und meine Seelenfamilie fordert mich auf, ein paar Tropfen davon zu nehmen. Sie sagt mir, dass ich den Schock meines Sterbens noch immer nicht verarbeitet hätte und diese Hilfe annehmen sollte - ich nehme ein paar Tropfen und stelle das Fläschchen dann gut sichtbar auf einen Stein - man weiß ja nie.

Es ist ein gutes Gefühl, sich so getragen zu wissen. Beschwingt gehe ich hinunter zum See - schnurstracks zum Goldbach, dem ich den Inhalt meines Döschens übergebe. Gurgelnd und eilig trägt er Salz und Mehl mit sich davon, während der Weihrauch langsam zu Boden sinkt – dankbar gehe ich nachhause.