Braucht die Natur den Menschen?

Pan sagt: ja – aber anders

Die Schamanische Kraftplatzwanderung bei den Helfensteinen war wundervoll. Ein Tag mit Sonnenschein, blauem Himmel und blühenden Schlüsselblumen und Orchideen in einer wunderschönen Landschaft. Es hat viel Freude bereitet, die unterschiedlichsten Kraftplätze zu besuchen und sich auf die dortigen Energien einzulassen.  

Unterwegs bei den Helfensteinen

Dazu fällt mir ein, dass die reizvollen Mager- und Wacholderwiesen, die den Bereich der Helfensteine so besonders machen, nur durch menschlichen Einsatz erhalten bleiben. Würde diese Landschaft nicht permanent gepflegt, wäre sie schon längst verbuscht und verwaldet.

Diese Art von menschlichem Eingriff in die Natur ist so manch einem Naturliebhaber jedoch ein Dorn im Auge. Viele Naturfreunde sind sogar der Meinung, dass der Mensch der Natur nicht ins Handwerk pfuschen sollte. Doch was sagt Pan – der Gott des Waldes und der Natur – dazu, wenn Menschen gestaltend in die Landschaft eingreifen oder sogar Bäume dazu anleiten, in bestimmten Wuchsformen zu wachsen, die nicht ihrem natürlichen Verhalten entsprechen, um  z.B. lebende Bänke oder Zäune zu gestalten?

Pan spricht:

„Diese Art von Bäumen werden gepflegt und bewundert und ins tägliche Leben mit einbezogen. Was soll daran schlimm sein? Es ist sogar häufig so, dass die betroffenen Pflanzen sich daran freuen. Sie erleben dadurch ein für sie fremdes Individualbewusstsein, das einer Bewusstseinserweiterung gleichkommt.

Auch Tiere, die eng mit Menschen zusammenleben, erleben sich als sehr viel individueller, als Wildtiere. Es mag nicht immer in eine förderliche Richtung gehen, aber es dient der Weiterentwicklung.

In der Natur kommt es doch auch ständig vor, dass Bäume nicht wie ursprünglich vorgesehen wachsen können. So entstehen die seltsamsten Wuchsformen – ganz natürlich. Bäume tun das, weil sie es können.

Wird der Mensch kreativ, kann viel Schönes im Miteinander entstehen. Rücksichtslose Rodungen, Monokulturen und Gift sind ein Problem, nicht jedoch das kreative Miteinander.

Was meinst du, weshalb ich schon seit jeher den Kontakt zu Menschen suche? Im Optimalfall profitiert die Schöpfung durch diese Art des Miteinanders, und im schlimmsten Fall wird der Mensch sich selber ausrotten. Die Natur wird er nicht besiegen können.“

Natur und Mensch

Dass der Mensch die Natur braucht, liegt auf der Hand – ohne Natur könnten wir nicht leben. Doch braucht die Natur auch den Menschen? Im Dialog mit Pan habe ich ihm auch diese Frage gestellt.

Pan spricht:

 „Das meine Liebe, ist eine wirklich wichtige Frage. Ich weiß, dass es Menschen gibt, die glauben, dass das Beste für die Natur wäre, wenn der Mensch aussterben würde. Ich sehe das ganz anders.

Zugegeben, die Natur wäre ohne den Menschen in vielerlei Hinsicht besser dran, doch sie profitiert auch von ihm. Die Kreativität und Schöpferkraft des Menschen nimmt Einfluss auf die Natur und kann einiges an Entwicklung anstoßen.

Natur funktioniert, doch sie ist nicht fertig, sondern auf Evolution ausgelegt – wie alles innerhalb der Schöpfung. Wie Menschen mit Tieren umgehen, hat ebenso Einfluss auf die Natur, wie z.B. Kreativität im Garten.

Es ist Quatsch, den Menschen aus dem Wirk-Feld der Natur entfernen zu wollen – er ist Bestandteil der Natur. Sogar ein wichtiger Bestandteil. Solange er sich seiner Verantwortung für sein Handeln bewusst ist. Die Erde und die Natur können vom Menschen profitieren – auch jetzt noch.

Es stimmt, der Mensch hat große Schäden angerichtet und zerstört eine unfassbare Vielfalt damit. Das ist eine Schuld, die er zu verantworten hat – eine Schuld, die verpflichtend ist.

Die Menschheit muss umdenken und vieles – sogar sehr vieles – grundlegend ändern. Und doch liegt im Menschen ein Potenzial verborgen, das all das Leid aufwiegen könnte. Eine Goldgrube, die der ganzen Schöpfung dienlich sein könnte. Darauf setze ich. Es ist möglich!“

Nun denn, sicher hast du bereits eine Ahnung davon, auf welche Weise du der Schöpfung dienlich sein kannst. Etwas, was zu dir passt. Es gibt ja sooo viele Möglichkeiten.

Da wir Ende Mai ein Seminar am Odilienberg veranstalten, findet die nächste Kraftplatzwanderung erst wieder im Juni (20.06.2026) – unmittelbar vor der Sommersonnenwende – statt. Diesmal geht es ins Eggegebirge bei Willebadessen.

Schamanische Kraftplatzwanderung

Hexenberg & Teufelsfelsen

Die eigene Kraft neu spüren

Sa. 20.06.2026
10:00 – ca. 17:00 Uhr

Teufelsfelsen mit Hexe


Wenn du Lust hast, mitzukommen, freuen wir uns auf deine Anmeldung!
Andreas & Heike

Wenn Du über unsere Aktivitäten und Angebote informiert werden möchtest,
dann abonniere doch den ZENTRUM NEUE ERDE-Newsletter.
Natürlich unverbindlich und kostenlos.

Nach oben scrollen