Vielleicht haben wir uns nur daran gewöhnt, Natur als Wellness-Trip zu sehen. Als Rückzugsort, als Ausgleich, als etwas, das uns guttut. Aber wer genauer hinschaut, merkt schnell: Natur ist vor allem eines – im wahrsten Sinne des Wortes gleichgültig.

Der Wind fragt nicht, ob dir kalt ist. Der Regen interessiert sich nicht für deine Pläne. Und der Boden unter deinen Füßen bleibt hart, egal wie müde du bist. Natur ist kein Ort, der dich empfängt, umsorgt oder versteht. Draußen ist es zu kalt, zu heiß, zu nass, zu unberechenbar. Und genau deshalb wirkt sie so stark auf uns – weil sie nichts von uns will.
Das habe ich jedes Mal gemerkt, wenn ich draußen war und es plötzlich unangenehm wurde. Wenn der Weg länger, das Wetter schlechter und die Komfortzone kleiner wurde als gedacht. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum wir sie brauchen. Nicht, weil sie uns schont – sondern weil sie uns etwas zurückgibt, das wir sonst kaum noch spüren.
Pan sagt dazu:
„Natur ist ein funktionierendes und sich selbst regulierendes Lebenskonzept. Fressen und gefressen werden gehören ebenso dazu, wie Revierkämpfe, Fortpflanzung und Vermehrung. Jedes Wesen – egal, ob Pflanze, Mensch, Tier oder Mineral – hat darin seinen Platz.
Ziel der Natur ist es nicht, schön, angenehm und lieblich zu sein, sondern stark, vital, anpassungsfähig und vielfältig. Die Natur ist kein Freizeitpark. Sie ist reines, echtes Leben. Der Mensch mag sie sich anders wünschen, doch letztlich nimmt auch er nur einen Platz innerhalb der Natur ein.
Und natürlich gibt es auch Regionen, die besonders angenehm für Menschen sind, und welche, die lebensfeindlich für ihn sind. All dies hat seine Berechtigung.
Es ist jedoch auch gut und wichtig, wenn Menschen ihre Kreativität dafür einsetzen, Parks und Gärten zu gestalten – Landschaften, die lieblich, schön, romantisch und friedlich sind. Dies ist eine der vielen Aufgaben, die dem Menschen zukommen und der Natur durchaus dienen. An solchen gestalteten Orten können Ökosysteme entstehen, die die Vielfalt der Natur erweitern.“

Unsere erste Kraftplatzwanderung dieses Jahres, war auf jeden Fall nichts für Weicheier. Bei einer Tageshöchsttemperatur von 3 °C und permanentem Schneeregen waren wir im Bereich der Hollenkammer unterwegs. Eine Teilnehmerin hatte sogar ihren Hund zuhause gelassen, da man bei so einem Wetter schließlich keinen Hund vor die Tür jagt. Sie selber ließ sich jedoch nicht abschrecken.
Was soll ich sagen? Es war ein schöner Tag, der uns mit tiefgreifenden Erfahrungen beschenkt hat. Vor allem die Pflanzenkraftplätze, die wir zum ersten Mal im Programm hatten, haben ganz neue Möglichkeiten für uns eröffnet. Eine völlig neue Art der Heilung im tiefsten Sinne des Wortes. Diese Kraftplatzqualität werden wir künftig häufiger mit einbeziehen.
Schamanische Kraftplatzwanderung
Die nächste Schamanische Kraftplatzwanderung ist übrigens für Samstag den 25.04.2026 geplant. Diesmal werden wir in der Region Helfensteine (bei Kassel) unterwegs sein. Die dortige Landschaft ist eine von Menschen gestaltete Augenweide, die immer einen Besuch lohnt. Doch natürlich werden wir dort nicht einfach nur wandern, sondern auch einige Kraftplätze aufsuchen – schließlich handelt es sich um eine Kraftplatzwanderung.
Hast du Lust mitzumachen?
Wir freuen uns schon auf dich!
Andreas & Heike
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