Katastrophen und anderes

Da sind wir wieder – schon mittendrin im neuen Jahr. Wir hoffen, du hattest einen ebenso guten Start wie wir.

Letztens lag ich morgens übrigens längere Zeit wach im Bett. Wir schlafen auch im Winter bei weit geöffneten Fenstern, deshalb hatte ich einen klaren Blick in den verschneiten Garten und konnte die kühle Winterluft riechen. Ich nutzte die Stille, um mich zu entspannen und kam irgendwann auf die Idee, mich bewusst darauf auszurichten, dass ich mehr bin, als die Person Heike. Mit offenen Augen lag ich da und machte mir bewusst, dass ich ein Aspekt des großen Schöpfergeistes bin, also letztlich mit allem verbunden bin, was es gibt.


Es gibt da diese überlieferte Aussage von Christus „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Oder eben auch „Ich bin das ICH BIN“. Und genau um dieses ICH BIN drehten sich meine Gedanken.

Demnach muss es möglich sein, jeden Ausdruck von ICH BIN zu sein, den ich mir überhaupt nur vorstellen kann.

Also experimentierte ich mit dem Bewusstsein, dass ich DIE GESUNDHEIT bin – einfach deshalb, weil dieses Thema mich interessiert. Ich stellte mir also nicht einfach nur vor, dass ich gesund bin, sondern ging in das Gefühl, dass ich dieser Aspekt der Schöpfung BIN. Ich identifizierte mich mit dem Sein der Gesundheit selbst, fühlte mich als das Wesen der Gesundheit und durchdrang den Körper dieser Person, die den Namen Heike trägt. Ganz leicht fühlte sich alles an – kein Körpergewicht, keine Schwere, weder Hitze noch Kälte. Ein bemerkenswerter Zustand, den ich am liebsten festgehalten hätte.

Nun ja, wie es in solchen Momenten so geht, plumpste ich letztlich doch wieder zurück in mein Alltagsbewusstsein und war die Person Heike, die endlich mal aufstehen sollte, um ihr Tagewerk zu beginnen. 😄 Zurück blieb die Erinnerung daran, wie es sich angefühlt hatte, mehr zu sein – ALLES sein zu können.

Draußen herrscht derzeit Winterwetter – Schnee und Regen, Glätte und grauer Himmel. In den Nachrichten wurde vor einem Bombenzyklon gewarnt und jeder spricht nur noch über das Wetter. Eine regelrechte Paranoia hat sich Bahn gebrochen. Hoffentlich überleben wir diese Katastrophe. 😉

Beim Schneeschieben, ein kurzes Gespräch mit einer Nachbarin. Natürlich ging es um das Wetter. Um 15 cm Neuschnee und was noch Schlimmes auf uns zukommen wird. Und wir, wir hatten einfach nur Spaß am Schnee gehabt, wir Banausen.


Die größte „Katastrophe“ dieses Tages erlebten wir bei einem Schneespaziergang im Wald. Auf einem ziemlich abschüssigen Weg geriet Andreas ins Rutschen, fing an zu laufen und konnte einfach nicht mehr stoppen – der Boden war zu glatt. So kam, was unvermeidlich war, er verlor den Halt, fiel um und lag schließlich da, wie eine Schildkröte auf dem Rücken. Der Schnee verhinderte Schlimmeres, deshalb konnten wir herzlich über die Situation lachen und sogar noch ein Foto machen.


Mal ehrlich, wie häufig bist du wirklich persönlich von den vielen Katastrophenmeldungen betroffen, die täglich in den Medien kommen? Und wie sehr beeinflussen diese Meldungen dein Denken und dein Handeln? Welche Gefühle lösen sie in dir aus?

Und wie nah bist du dann am Bewusstsein des ICH BIN, von dem ich zu Anfang geschrieben habe? Richtig, ganz weit davon entfernt.

Klaro, sich keine Nachrichten mehr anzuhören oder zu lesen, ist keine Lösung. Natürlich ist es wichtig, informiert zu sein. Und doch ist es sicher hilfreicher, einen gewissen Abstand zu alledem einzunehmen und die Dinge mit mehr Distanz zu betrachten. Du bist das alles nicht, das Meiste ist in deinem Alltagsleben nicht real vorhanden und hat mit dir gar nichts zu tun.

Was du immer tun kannst, wenn die Informationsflut der Welt dich durcheinanderwirbelt? Halte inne – schau auf dein Leben – erinnere dich, was du in diese Welt tragen willst – spüre dein wahres Sein – atme – lache. 😄

Wir freuen uns auf dich!  
Andreas & Heike

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